Rebländer Ministranten unterwegs
19 Ministrant/inn/en aus dem ganzen Rebland und ihre Begleiter/innen wagten sich außer Landes und besuchten die Europastadt Straßburg.
Schon die Anfahrt mit der Bahn (pünktlich!) und der Tram war für etliche ein Abenteuer. Pfarrer Wollbrett, ein Bekannter von Pfarrer Maier, erklärte das Münster und zeigte die Verbindung zum Rebland auf – eine Statue von Erwin von Steinbach, der wichtige Teile des Münsters geplant hat, findet sich auf der Südseite. In der Kathedrale erläuterte der Pfarrer die Bedeutung von Straßburg für Europa und lud die Ministrant/inn/en ein, sich weiter am Aufbau der Kirchengemeinschaft zu beteiligen.
Die Ill führte genügend Wasser, um eine gemütliche Bootsfahrt darauf zu unternehmen. Man erfuhr dabei einiges über die Stadt, über wichtige Gebäude und ihre Geschichte. Spannend war auch die Fahrt durch die Schleusen.
Alles ging gut; nass wurde niemand, so dass man wohlgelaunt dem Flüsschen entlang durch das Gerberviertel Petite-France zur Aussichtsterrasse bei den Gedeckten Brücken flanieren konnte.
Anschließend war Chillen angesagt. Nach so viel Unterwegssein mit der Tram, dem Boot und zu Fuß war eine gemütliche Vesperpause dran. Schön zu sehen war, dass die Minis aus allen vier Gemeinden sich gut verstanden und aufeinander zugingen.
Wieder am Münster angelangt, galt es, ein Stadtspiel zu absolvieren, was in Rekordzeit gelang; schließlich wollte man noch Freizeit zur eigenen Erkundung haben. Am schwierigsten war die Frage zu beantworten, mit welcher Währung Franzosen früher bezahlt hatten, denn die jungen Leute sind unter dem Euro in einem Europa ohne Grenzen aufgewachsen. Auch ob es in der Ill Fische gibt, war umstritten (es gibt!).
Die freie Zeit in kleinen Gruppen nutzten die einen Ministranten zu einer Croissant-Verkostung, andere für einen Eisgenuss, wieder andere zum Besuch in der Niederlassung einer weltweit bekannten Fast-food-Kette. Einige genossen eine Tarte au citron, während die Begleiter/innen Daniela Huber, Sandra Steinel, Pfarrer Maier und Claus Kassautzki sich bei einem Kaffee von ihrer wenig anstrengenden Aufgabe ausruhten.
Voller Erlebnisse und neuer Eindrücke kam die gut gelaunte Schar schließlich wieder in heimischen Gefilden an.
Ein herzliches Dankeschön an alle Begleiter/innen, die diesen Ausflug ermöglicht haben.
