Kath. Pfarrgemeinde Rebland ist „Feier & Flamme“

Dankbarer Abschied und offen für Neubeginn als Teil der neuen Kirchengemeinde St. Bernhard, Baden-Baden

Am 8. November 2025 stand im Steinbacher Marienhaus für die kath. Kirchengemeinde Rebland alles im Zeichen des Abschieds und des Neubeginns: Mit Feuer und Flamme feierten zahlreiche Mitglieder der kath. Kirchengemeinde Rebland einen besonderen Gottesdienst. Dankbar blickten sie auf ein lebendiges Gemeindeleben in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Denn die Seelsorgeeinheiten Rebland, Bühl, Bühlertal, Ottersweier, Sinzheim-Hügelsheim, Rheinmünster, Baden-Oos und Baden-Baden werden ab 01.01.2026 zwar zu einer Großpfarrei St. Bernhard Baden-Baden zusammengeführt, das kirchliche Leben vor Ort aber wird fortbestehen.
Über 40 Gruppierungen und Teams prägen das Leben der Kirchengemeinde Rebland:  Chöre & Bands, Ministranten, die Katholische Junge Gemeinde KjG und die Kolpinggemeinschaft, die kath. Frauengemeinschaft und viele mehr sowie viele kleine und größere Teams und Gremien. Sie alle bereichern das Gemeindeleben vor Ort im Rebland - von Musik, über Gottesdienstmitgestaltung und gemeinsamen Gebeten, Organisation von Festen, Besuchsdiensten, Sternsingern bis hin zu zahlreichen kleinen Aktionen. Teils sind es über Jahrzehnte gewachsene Strukturen – eine enge Gemeinschaft, die auch innerhalb der neuen Pfarrei St. Bernhard das Gemeindeleben vor Ort tragen wird, so Pfarrer Maier zu Beginn des Gottesdienstes.
Etwa ein Dutzend dieser Gruppierungen stellten sich im „Markt der Möglichkeiten“ den Mitfeiernden vor und luden zum Mitgestalten ein. Es war ein kurzweiliger, geselliger, fröhlicher Tag voller Einblicke und Rückblicke, aber auch mit einem zuversichtlichen Ausblick auf das, was kommt:
Feuer und Flamme für den christlichen Glauben und die Gemeinschaft zu sein und trotz aller Ungewissheit immer auf Gott zu vertrauen, war der Kern der Botschaft, die Marco Greipel, Pastoralreferent in Rastatt, mit seinen Zauberkünsten der verblüfften Gemeinde als Teil der Predigt mit auf den Weg gab.
Auch Diakon Wolfgang Neiß ermutigte mit dem Gedanken, dass die Veränderung immer schon Teil des Gemeindelebens war und man einerseits dankbar auf vieles zurückschauen und so manches mitnehmen könne und andererseits optimistisch nach vorn blicken könne, da es ein solides Fundament gebe und die Gemeinde sich stets weiterentwickelt habe. Nun gelte es, innerhalb der neuen Strukturen das Gemeindeleben vor Ort weiter zu gestalten.
Es wurde sowohl im Gottesdienst, der musikalisch von den zwei Musikgruppen „Spirit“ und „Tonart“ umrahmt wurde, als auch bei den vielen Begegnungs- und Mitmachaktionen, im großen Team der Helfenden und dem gemeinsamen Essen am Ende der Feier spürbar: Wir sind eine lebendige Gemeinschaft, die trägt!
Und das wurde zum Abschluss mit einer Lichterprozession zum Erwin-Denkmal und einem Feuerwerk für alle sichtbar und hörbar.