Das Bildungswerk Rebland (BWR) veranstaltet Vortragsabende, Besichtigungen, Seminare und Kurse.
(Diese Seite wird regelmässig aktualisiert.)
Lesekreis im Mai
Montag,den 18. Mai um 19.30 Uhr
Ort: Michaelsheim neben der Kirche, Neuweier
Leitung: Ruth Leukam
Kosten: 5€
Im Zentrum des Abends steht der Roman „Marschlande“ von Jarka Kubsova.
Es ist die Geschichte zweier Frauen, die zwar mehr als 500 Jahre trennen, die aber verbunden sind durch ihren Wunsch nach einem selbstbestimmten Leben.
Britta, eine Frau Mitte Vierzig, ist gerade mit ihrem Mann und den beiden Kindern in die Marschlande vor den Toren Hamburgs gezogen.
Obwohl mit dem eigenen Haus auf dem Land ein Traum in Erfüllung gegangen ist, fühlt Britta sich nicht wohl hier. Sie vermisst die Stadt und ihre Arbeit. Ziellos beginnt sie die Umgebung zu erkunden und stößt dabei auf das Schicksal von Abelke Bleken, die im selben Ort lebte und im Jahr 1583 als Hexe verurteilt und verbrannt wurde.
Abelke ist eine stolze und eigensinnige Frau, die ohne Mann einen großen Hof bewirtschaftet, was nicht nur bei den männlichen Dorfbewohnern auf Neid und Misstrauen stößt.
Für den historischen Teil ihres Romans hat die Autorin intensiv recherchiert.
So gelingen ihr nun eindrucksvolle Bilder und Szenen vom Alltagsleben und den dörflichen Strukturen in den Elb- Marschlanden im 16. Jahrhundert.
Jarka Kubsova verknüpft die beiden Frauenschicksale, die trotz unterschiedlichster Lebenssituationen Gemeinsamkeiten aufweisen. Die Figur der Abelke ist historisch verbürgt; mehr zum geschichtlichen Hintergrund erfährt man im Nachwort.
Die beiden wechselnden Erzählstränge halten die Spannung bis zum Ende des Buches.
Wer gerne anspruchsvolle Literatur liest und sich darüber mit anderen austauschen möchte, ist wie immer herzlich willkommen.
Ort: Michaelsheim neben der Kirche, Neuweier
Leitung: Ruth Leukam
Kosten: 5€
Im Zentrum des Abends steht der Roman „Marschlande“ von Jarka Kubsova.
Es ist die Geschichte zweier Frauen, die zwar mehr als 500 Jahre trennen, die aber verbunden sind durch ihren Wunsch nach einem selbstbestimmten Leben.
Britta, eine Frau Mitte Vierzig, ist gerade mit ihrem Mann und den beiden Kindern in die Marschlande vor den Toren Hamburgs gezogen.
Obwohl mit dem eigenen Haus auf dem Land ein Traum in Erfüllung gegangen ist, fühlt Britta sich nicht wohl hier. Sie vermisst die Stadt und ihre Arbeit. Ziellos beginnt sie die Umgebung zu erkunden und stößt dabei auf das Schicksal von Abelke Bleken, die im selben Ort lebte und im Jahr 1583 als Hexe verurteilt und verbrannt wurde.
Abelke ist eine stolze und eigensinnige Frau, die ohne Mann einen großen Hof bewirtschaftet, was nicht nur bei den männlichen Dorfbewohnern auf Neid und Misstrauen stößt.
Für den historischen Teil ihres Romans hat die Autorin intensiv recherchiert.
So gelingen ihr nun eindrucksvolle Bilder und Szenen vom Alltagsleben und den dörflichen Strukturen in den Elb- Marschlanden im 16. Jahrhundert.
Jarka Kubsova verknüpft die beiden Frauenschicksale, die trotz unterschiedlichster Lebenssituationen Gemeinsamkeiten aufweisen. Die Figur der Abelke ist historisch verbürgt; mehr zum geschichtlichen Hintergrund erfährt man im Nachwort.
Die beiden wechselnden Erzählstränge halten die Spannung bis zum Ende des Buches.
Wer gerne anspruchsvolle Literatur liest und sich darüber mit anderen austauschen möchte, ist wie immer herzlich willkommen.
Stand 22.04.2026
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Das ökumenische Bildungswerk Rebland wurde 2023 schon 50 Jahre alt!!
Das BWR feierte Anfang des Jahres 2023 sein 50-jähriges Jubiläum mit einem ökumenischen Festgottesdienst und anschliessendem Empfang in der Jakobuskirche in Steinbach.
Was ist das Bildungswerk Rebland?
Als 1973 das BWR sein erstes Programmheft veröffentlichte, war dies in zweifacher Hinsicht etwas Besonderes:
- Es gab in der Erzdiözese Freiburg zwar etliche Bildungswerke, aber ökumenisch waren zu dieser Zeit keine.
- Außerdem war es Anfang der 70-er Jahre ungewöhnlich, dass es ein gemeinsames Bildungswerk für alle drei damals selbstständigen katholischen Rebland-Pfarrgemeinden und die evangelische Gemeinde gab.
Den Pfarrern Schweiß von katholischer Seite und Pfarrer Just von evangelischer Seite war der Start zu verdanken.
Maßgeblich beteiligt an dieser Erfolgsgeschichte waren aber auch die heute noch aktiven Gründungsmitglieder Johann Lorenz für Steinbach, Willi Daferner für Neuweier und Jürgen Layer für die evangelische Gemeinde.
- Es gab in der Erzdiözese Freiburg zwar etliche Bildungswerke, aber ökumenisch waren zu dieser Zeit keine.
- Außerdem war es Anfang der 70-er Jahre ungewöhnlich, dass es ein gemeinsames Bildungswerk für alle drei damals selbstständigen katholischen Rebland-Pfarrgemeinden und die evangelische Gemeinde gab.
Den Pfarrern Schweiß von katholischer Seite und Pfarrer Just von evangelischer Seite war der Start zu verdanken.
Maßgeblich beteiligt an dieser Erfolgsgeschichte waren aber auch die heute noch aktiven Gründungsmitglieder Johann Lorenz für Steinbach, Willi Daferner für Neuweier und Jürgen Layer für die evangelische Gemeinde.
Die ersten Jahre des Programms standen im Zeichen des gegenseitigen Kennenlernens des evangelischen beziehungsweise des katholischen Glaubens.
Ein weiterer Schwerpunkt waren Vorträge und Seminare zum Thema Kindererziehung.
Das Programm beschränkte sich aber nicht nur auf theologische Fragen und Erziehung.
Es gab von Anfang an Schachkurse, Tanzkurse, Kochkurse, Krippenbaukurse und in regelmäßigen Abständen Weinseminare, für damals etwas völlig Neues.
Das Programm beschränkte sich aber nicht nur auf theologische Fragen und Erziehung.
Es gab von Anfang an Schachkurse, Tanzkurse, Kochkurse, Krippenbaukurse und in regelmäßigen Abständen Weinseminare, für damals etwas völlig Neues.
Später standen dann die Weltreligionen im Fokus.
Sehr gut besucht war immer das ökumenische Bibelseminar, das von den beiden Ortsgeistlichen geleitet wurde.
Das immense Angebot in den Medien, die zunehmende Arbeitsbelastung und die Mobilität sorgten dafür, dass das Programm inzwischen schlanker wurde und man sich auf wenige Veranstaltungen mit zum Teil hochkarätigen Referenten beschränkte.
In den letzten Jahren war fehlendes Interesse an religiösen Themen festzustellen. Dafür waren Vorträge zur Heimatgeschichte oder Themenführungen in die nähere Umgebung gut besucht.
Sehr gut besucht war immer das ökumenische Bibelseminar, das von den beiden Ortsgeistlichen geleitet wurde.
Das immense Angebot in den Medien, die zunehmende Arbeitsbelastung und die Mobilität sorgten dafür, dass das Programm inzwischen schlanker wurde und man sich auf wenige Veranstaltungen mit zum Teil hochkarätigen Referenten beschränkte.
In den letzten Jahren war fehlendes Interesse an religiösen Themen festzustellen. Dafür waren Vorträge zur Heimatgeschichte oder Themenführungen in die nähere Umgebung gut besucht.
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Webmaster für diese Seite: Jürgen Layer













